Der neue Präsident der USA prüft Open Source
Ein aufgeschlossener Präsident Obama könnte zumindest in den USA für einen Aufschwung der Open-Source-Software sorgen. In einer BBC News Story wird Obama gar schon als "der erste Open-Source-Präsident" bezeichnet. Zwar soll er auch privat ein Anhänger von Open-Source-Software sein, doch in diesem Fall geht es eher um eine grundlegende Strategie.
Im Zusammenhang mit der Suche nach einem "Chief Technical Officer" (CTO) wurde der Sun-Mitbegründer Scott NcNealy mit der Erstellung eines White Papers beauftragt. Das Ziel: Die Darstellung der Vorteile von Open Source. Damit solle der künftige CTO dann eine Art Handlungsvorgabe für die Softwareausstattung und die zukünftige Entwicklung erhalten.
McNealy beantwortete die Anfrage mit
den Worten: "Es ist intuitiv einleuchtend, dass Open Source
kosteneffektiver und produktiver ist als proprietäre Software. Open
Source macht es nicht erforderlich, Microsoft, IBM, Oracle oder einem
anderen Anbieter proprietärer Software auch nur einen Penny zu zahlen".
Die Regierung solle auf Referenz-Implementationen basierende
Open-Source Software in Auftrag geben, um die Sicherheit zu erhöhen,
die Qualität zu steigern, Kosten zu senken und eine höhere
Zuverlässigkeit zu erhalten - alles Vorteile, die Open-Source Software
biete, so McNealy weiter.
Er machte zudem deutlich, dass er
verhindern wolle, dass sich die Regierung von einem Software-Hersteller
abhängig mache. Die Vorbilder einer solchen unabhängigen
Softwarepolitik sieht McNealy unter anderem in Norwegen, England und
Frankreich.
Quelle: t3n Blog

