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4teamwork erhält den Sonderpreis für eGovernment!

Am 8. internationalen eGovernment-Wettbewerb wurde die Lösung PloneGov C4 des Vereins PloneGov.ch als bestes der eingereichten Schweizer Projekte ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte am 18. November 2008 in Bern anlässlich des E-Government-Symposium. Zum wiederholten Male holte sich damit die Open-Source-Software „PloneGov“ internationales Ansehen.

PloneGov beruht auf der Open-Source-Software Plone, einem weltweit führenden Web Content Manage­ment & Collaboration-System. Es beinhaltet einen auf E-Government-Anwendungen ausgelegten Werk­zeug­kasten, der die wesentlichen Geschäftsbedürfnisse von Gemeinden, Schulen, NGO’s und KMU’s etc. abdecken, aber auch dank konsequenter Ausrichtung an offenen Standards gut mit anderen Open-Source-Lösungen oder kommerziellen Produkten (z.B. im Bereich spezifischer Fach­anwendungen) kooperieren kann.

Den Kern von PloneGov bilden ein Webauftritt mit Foren und Extranet (für Mitarbeitende, Mit­glieder von Miliz­behörden, Liefe­ranten, Kunden usw.) sowie eine Collaboration Platform mit GEVER-Funktio­nalität. Diese und weitere seither realisierter Anwendungen sind schritt­weise einführbar und können jederzeit ohne grössere Investitionen bedarfs­gerecht weiterentwickelt werden.

"Einmal entwickeln, mehrfach anwenden"

Das Geschäftsmodell hinter PloneGov macht ernst mit dem Grundsatz der E-Government-Strategie Schweiz „Einmal entwickeln, mehrfach anwenden“. An der Lösung haben mit- und nacheinander eine Reihe staatlicher und privater Partner mit­gewirkt, so das Informatikstrategieorgan Bund (ISB), mehrere Ämter und die Schulen des Kantons Basel-Stadt (http://schulen.edubs.ch/ict), der Kanton Zug (www.zug.ch), die Gemeinde Wetzikon, die Firmen 4teamwork, Bern, und Metaversum, Zürich, sowie die Fachhoch­schule Nordwest­schweiz, unter deren Federführung die Wettbewerbseingabe erarbeitet wurde.

Der im Frühjahr 2007 gegründete Verein PloneGov.ch versteht sich als ein „Innovations-Labor“, das dank konsequenter Benutzerorientierung („Benutzer entwickeln für Benutzer“) und freier Wieder­ver­wend­barkeit realisierter Funktionsteile in einer behörden­übergreifenden „lernenden Organisation“ zur beschleu­nigten Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz beiträgt. Auf diese Weise ent­stehen rasch, einfach und kosten­günstig nachhaltige Lösungen, die nicht nur für Gemeinden oder Kantone, sondern auch für Schulen, KMU’s, NGO’s etc. attraktiv sind und gemein­sam laufend weiter­entwickelt werden können.

Internationale Community

Hinter PloneGov.ch steht eine internationale Community von derzeit über 70 Organisationen aus 15 Län­dern (sowie über 3'000 Plone-Entwicklern), die dafür sorgen, dass der Funktionsumfang von PloneGov kontinuierlich weiter wächst und optimiert werden kann (www.plonegov.org; www.plone.org). PloneGov wurde bereits mehrmals international ausgezeichnet, so mit dem „Grand Prix du Jury“ der „Gold Lutèce Awards of Paris“ (2007) und mit dem „Good Practice Label 2007“ der EU-Kommission. In einer Studie von CMS Watch (www.cmswatch.com) erhielt PloneGov 2007 die beste Gesamtnote unter 40 in die engere Wahl gezogenen, weltweit eingesetzten Produkten.

Mitglieder des Vorstands von PloneGov: Dr. Hanna Muralt Müller, Präsidentin, Bernhard Bühlmann (4teamwork), Urs Fässler (Kommunalberater), Alexander Kämpfer (Informatikstrategieorgan Bund, ISB), Peter Schwendener (Finanzverwaltung Kanton BS).

Expertenausschuss: Thomas Schärli (Finanzverwaltung Kanton BS), Benno Häfliger (Metaversum AG), Alexander Kämpfer (ISB), Barbara Thönssen (Leiterin Competence Center E-Government, Fachhochschule Nordwestschweiz), Richard Pöllinger (Fachhochschule Nordwestschweiz).

 

 

 

Die Preisträger v.l.: Urs Fässler, Hanna Muralt Müller, Barbara Thönssen, Thomas Schärli, Bernhard Bühlmann

 
 
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